STADTWERK LIFE SCIENCES CAMPUS
Salzburg, Österreich 2007-2015

Stadtwerk Life Sciences Campus, verspiegelte Untersicht. Foto: Hertha Hurnaus | Berger+Parkkinen Architekten

STADTWERK LIFE SCIENCES CAMPUS

PROJEKTREALISIERUNG:
Prisma, Salzburg

GELADENER WETTBEWERB,
1. PREIS

 

ÜBERLAGERN – DURCHDRINGEN – DURCHMISCHEN

Aus der vormals urbanen Industriegegend im Stadtwerke-Areal in Salzburg Lehen wurde eine neue Identität als Wissenschaftsquartier entwickelt. Das Ensemble im STADTWERK Baufeld Mitte umfasst vier Häuser: die Paracelsus  Medizinische Privatuniversität (PMU), ein Laborgebäude, ein Verwaltungsgebäude mit Arztpraxen und ein Bürohaus.

Ausgehend vom übergeordneten Masterszenario und in Übereinstimmung mit dessen Grundsätzen ist der Entwurf mit Techniken der Überlagerung und Überblendung entwickelt.

Der Stadtwerk Life Sciences Campus basiert auf einer Neuinterpretation von „Stadtlandschaft“. Im Gegensatz zur Vorliebe für axonometrische Top-Down Betrachtungen von Stadtentwürfen ist das Projekt konsequent aus der Betrachtung von unten – Bottom-Up – entwickelt. Die natürliche Perspektive des Besuchers und der Anlage ist entscheidend.

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Stadtwerk Life Sciences Campus, Logo. Berger+Parkkinen Architekten

Reflektierende Metalluntersichten verdoppeln den Naturraum des Life Sciences Campus

Die nach unten gekehrte Dachlandschaft wird zum bestimmenden, räumlich fassbaren Element und bildet mit der Gartenanlage des Campus eine Symbiose. Dieser städtische Raum generiert sich aus einem dreidimensionalen Diagramm. Die teilweise Überdeckung von Freibereichen durch die schwebenden Volumen lässt Arkade und Loggia zu einem neuen Raumerlebnis verschmelzen und erzeugt eine Tiefenschichtung des Raumes. An der reflektierenden Metalluntersicht der schwebenden Volumen scheint sich der Naturraum des Stadtwerk Life Scienes Campus zu verdoppeln.

Stadtwerk Life Sciences Campus. Foto: Hertha Hurnaus | Berger+Parkkinen Architekten
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Die aus der Salzburger Altstadt bekannten räumlichen Sequenzen und das wiederholte durchschreiten von torartigen Situationen werden so neu interpretiert. Zur Sicherung der Nachhaltigkeit sind die einzelnen Objekte möglichst nutzungsneutral gestaltet und bieten große Freiheit bei der Entwicklung und Vermarktung und der langfristigen Bespielung.

Associated Architects

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