ERSTE BANK ARENA
Wien, Österreich 2008-2011

Halle 1 in der Erste Bank Arena. Foto: Berger+Parkkinen Architekten

ERSTE BANK ARENA

BAUHERR: Eissport Errichtungs-, Betriebs- und Management GmbH, Wien

 

EIGENTÜMER:
Stadt Wien

Erweiterung  zu Österreichs modernster Eisarena

Die ehemalige Albert-Schultz-Eishalle präsentiert sich 2011 als hochmoderne Eisarena mit drei Spielflächen und Raum für bis zu 7.000 Besucher in der großen Eishalle. 2018 wurde Österreichs größtes Eissportzentrum in Erste Bank Arena umbenannt.

Die wachsenden Besucherzahlen bei Eishockeyspielen machte eine Erhöhung der Sitzplatzkapazität erforderlich. Die  bestehenden Plätze blieben vollständig erhalten und wurden durch neue Tribünen im Norden und an den Ecken mit zusätzlichen 2.296 Plätzen auf ein Fassungsvermögen von 7.000 Zusehern ergänzt. Der Hauptträger mit seinen technischen Einrichtungen und die gesamte südliche Hälfte des Bauwerkes waren vom Umbau nicht betroffen.

Erste Bank Arena. Foto: Berger+Parkkinen Architekten
Erste Bank Arena, Logo. Berger+Parkkinen Architekten

EINLADENDE UND TRANSPARENTE ARCHITEKTUR

Die Architektur der Erste Bank Arena wirkt einladend und transparent. Die großen Tragwerke der Dächer scheinen die Hallen leicht zu überspannen und geben großzügig den Raum für eine „promenade architecturale“ mit einer Abfolge von Durchblicken und Einblicken in die drei Eishallen und das Geschehen auf den Eispisten frei. Der Umgang mit Licht, Transparenz, Materialität und Konstruktion bildet den durchgängigen architektonischen Leitfaden, innerhalb dessen individuelle Atmosphären für unterschiedliche Bereiche geschaffen wurden. So findet jede der drei Hallen ebenso wie das Restaurant, der Clubbereich oder der VIP-Bereich einen klaren Ausdruck und eine eigene Position im Ganzen.

Erste Bank Arena. Foto: Berger+Parkkinen Architekten
Erste Bank Arena, Halle 1 mit Ecktribüne. Foto: Berger+Parkkinen Architekten

INNOVATIVE STRUKTUR DER ERSTE BANK ARENA

Mit der Wahl einer Stahlkonstruktion für die tragende Struktur mit Stahlbeton-Fertigteildecken wurde eine kurze Bauzeit und die Logistik der Anbindung Neu an den Bestand erfüllt. Die Dachhaut mit Unterkonstruktion wurde abgebaut, wobei die Unterkonstruktion wiederverwendet wurde. Die bestehenden Träger wurden im Auflager des großen Fachwerkträgers gelöst und der neuen Auflagersituation angepasst und in der neuen Lage eingebaut. Die Fassadenkonstruktion wurde aufgrund der neuen Geometrie im System des Bestandes neu hergestellt.

Erste Bank Arena, Halle 1 mit VIP Bereich. Foto: Berger+Parkkinen Architekten
Erste Bank Arena, Halle 1 mit VIP Bereich. Foto: Berger+Parkkinen Architekten

VIP-BEREICH UND GOLDEN CLUB

Der VIP-Bereich wurde als eigenes Geschoß in der Nordtribüne angelegt. Er beinhaltet 23 Logen für insgesamt 220 Gäste. Die Ausstattung der Logen erfolgte nach den Wünschen und Vorstellungen der Mieter. Die Größen der Logen betragen inklusive Tribüne 37 bis 88 m² und bieten jeweils Platz für 7 bis 28 Gäste. Zum darunter gelegenen Golden Club gibt es eine kurze Verbindung. Der Golden Club mit seinen 770 Plätzen befindet sich auf den Tribünen N1 und N2. In den Pausen steht den Club-Gästen im Bereich der Nordfassade eine eigene Lounge zur Verfügung.

Associated Architects

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