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SchauPlatzKagran
Wien, Österreich
Geladener Wettbewerb
BGF: 100.000 m²
„Stadt besteht aus einer Vielzahl von Einzelteilen“

Die Einzelteile der Stadt sind zu einem gewissen Grad autonom und haben ihre eigene Identität. Das Projekt baut auf diesem Einzelteil – dem Block – auf. Die Reihung ähnlicher Blöcke ermöglicht eine freie Wahl des Standortes einzelner Einrichtungen, Änderungen sind über lange Zeit möglich. Reihung und Abstand der Blöcke erzeugen den Grundrhythmus des Quartiers – den „beat“. Der kurze Rhythmus steigert die Durchlässigkeit. Das Spiel der Gärten, die Transparenz und Offenheit der öffentlichen Flächen, die geschützten Höfe und die freien Aufbauten auf den Dächern erzeugen die für wertvolle Lebensräume so wichtige Komplexität.

Die Idee regelmäßige Abfolge ähnlicher Körper baut in der Attemsgasse eine ruhige Spannung auf. Der Dr. Adolf Schärf Platz steht im Zentrum „Donaustädtischer Vielfalt“. Die beiden neuen Bauten, der „Donaustadt-Tower“ und die Bibliothek schreiben sich in den heterogenen Kontext zwischen U-Bahn, Eissporthalle, Internationale Schule und Gartenbauschule ein. Die komplexen Geometrien der Gebäude sind ein präzises Abbild des Ortes.

Das Projekt entwickelt in der Längserstreckung eine Sequenz öffentlicher Freiräume. In seiner gesamten Erstreckung schafft diese Raumsequenz eine „weiche Verbindung“ vom Dr. Adolf Schärf Platz bis zur Donaufelderstraße. Die übergeordneten Raumkanten der Blöcke geben dem Park einen urbanen Charakter. In seiner Anlage gleicht der Grünraum dennoch eher einem Garten voller Vielfalt und Überraschungen.