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Paracelsus Medizinische Privatuniversität
Forschungs- und Lehrgebäude
Salzburg, Österreich 2012-2013
Bauherr: Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg - Privatstiftung
BGF: 8.400 m²
Das neue Haus der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) ist der erste fertiggestellte Neubau im STADTWERK Areal. Der Campus des „Life Science Parks“, dessen Herz eine große, öffentlich zugängliche Grünfläche bildet, ist umrahmt von schwebenden Baukörpern und verbindet urbanes Feeling mit landschaftlicher Qualität. An der reflektierenden Metalluntersicht der auskragenden Volumen scheint sich der Naturraum und das Leben des Campus zu verdoppeln.

Das Haus teilt sich in zwei Körper, die über ein transparentes Atrium miteinander verbunden sind. Die Erdgeschoßzone ist als eine sich zum Campus hin öffnende Zone gestaltet. Sie beinhaltet auf der Westseite einen Multifunktionssaal, der in drei kleinere Hörsäle geteilt, oder als ein großes Audimax genutzt werden kann. Auf der Ostseite befinden sich Nebenräume sowie ein Besprechungsraum und eine Lernlounge, die die Studierenden zum kommunikativen Austausch einlädt und durch die große Glasfront den Blick zum Campus hin öffnet.

Die zweigeschossige Eingangshalle im Mittelteil, der „Marktplatz des Wissens“, kann auch für Feierlichkeiten und Empfänge genutzt werden. Von außen sichtbare Stiegen erstrecken sich skulptural entlang der gefalteten Fassade über alle Ebenen.

Im Westteil des ersten Obergeschoßes befinden sich Simulationsräume, die Studierenden, Ärzten und Pflegepersonal eine reale Operationssituation vorgeben. Im östlichen Flügel des ersten Obergeschoßes befinden sich zwei weitere Hörsäle. Ihre abgetreppten Fußböden spiegeln sich an der Fassade in einer konvex geformten Welle wider, die die Obergeschosse vom zurückversetzten Erdgeschoss trennt.

In den oberen drei Geschoßen befinden sich große Laborräume, Büros für die Institutsmitarbeiter sowie diverse Nebenräume, beispielsweise Räume für Zellkultur, Mikroskopie, zur Lagerung von Proben, Spülküchen und Geräteräume.

Das vierte Obergeschoß erfordert eine besondere bauliche Ausbildung, da es als Reinraumlabor (GMP Labor) genutzt wird. Es stellt das Herzstück des Forschungszentrums für Querschnitts- und Geweberegeneration dar.