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Bahnhofszentrum Hamburg Altona
Neubau eines Bahnhofzentrums für Handel, Gastronomie, Büros und Parkhaus
Hamburg, Deutschland 2001
Geladener Wettbewerb, 1. Preis
BGF: 58.000 m2
Im vorhandenen, durch die Zeitgeschichte mit starken Kontrasten gezeichneten, städtischen Gefüge kommt dem Neubau des Bahnhofszentrums eine wichtige Aufgabe zu: Der Neubau muss als integrierendes Element die ungelösten Spannungen des Quartiers aufnehmen, auflösen und gleichzeitig einen neuen Maßstab für die weitere Entwicklung setzen.


Dieses Ziel wird erreicht, indem der neue Bau nicht versucht eine neue Ordnung auszurufen, sondern sich der vorhandenen Elemente annimmt. Der neue Komplex bietet mit seiner permeablen Struktur eine Projektionsfläche für die Vielfalt der Umgebung wie auch des eigenen Innenlebens.


Der in Nord-Süd-Richtung bis an den Paul-Nevermann-Platz reichende klar gezeichnete Grünraum des Platzes der Republik wird als hängender Garten im Gebäude fortgesetzt. Diese Weiterführung soll die Option für zukünftige Entwicklungen nördlich des Bahnhofes in Form von urbanen Frei-Räumen und begleitender Bebauung andeuten. Die Zentrale Nord-Süd-Achse wird weitergeführt.

Die zehn Meter in der Tiefe angelegte Fassade am Paul-Nevermann-Platz erzeugt den Eindruck von Transparenz und Tiefe. Diese Tiefe verweist heute auf die räumliche Situation des Kopfbahnhofes. In gleicherweise funktioniert die Fassade auch als durchlässige Zone vor einem später errichteten Stadtquartier über den heutigen Gleisen.