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Villa V6
Um- und Zubau einer Villa für Drei-Generationen
Wien, Österreich 2000-2005
BGF: 1.500 m2
Der Entwurf für die Drei-Generationen-Villa fokussierte einerseits auf Raumfluss
und Bewegung durch das Haus, und andererseits auf den Aspekt der Separation.

Die Villa besteht aus einem alten Teil, dessen Wurzeln bis ins 19. Jhdt. reichen. Der Entwurf für den neuen Teil basiert auf einer längst auf diesem Grundstück abgebrochenen Scheune. Der Erweiterungsbau ist ein kubischer, vom Altbestand separater Körper, der durch ein offenes Treppenhaus mit dem Altbau verbunden ist.

Die neue Scheune ist als Massivbau mit einer Kiefernholzfassade ausgeführt. Das Holz wurde nach einem finnischen Verfahren bei 200 Grad erhitzt, dadurch braucht es keine weitere chemische Behandlung. Die Fenster können mit robusten Klappläden verschlossen werden. Da die Latten der Läden wie die Fassade ausgeführt sind, verschwinden die Fensteröffnungen bei geschlossenem Zustand vollständig.

Eine Einliegerwohnung, Atelier und Sauna sind über drei Geschoße im Neubau situiert. Der Außen restaurierte und Innen komplett entkernte Altbau beheimatet Küche, Schlafzimmer und Wohnzimmer. Ein homogener Betonboden verbindet die beiden Gebäude miteinander. An die einst auf dem Grundstück gestandene Scheune erinnert noch ein mit Steinstufen markierter Weg im Garten.