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Friedrichstraßen-BOGEN
Büro-, Geschäfts-, und Wohnhaus
Berlin, Deutschland 2001
Geladener Wettbewerb, 2. Preis
BGF: 22.000 m2
Die große Achse der Friedrichstraße erfährt durch die S-Bahn Brücke eine Störung. Am Grundstück Nr.100 treffen die Gegensätze zwischen Bahnbauwerk und Stadtfigur ungebremst und ungelöst aufeinander. Der Entwurf für den Friedrichstraßen-BOGEN schöpft aus dieser schwierigen, aber reichen Situation die Kraft für ein unverwechselbares Gebäude.

Gleichsam unter einer vor dem Lärm der Bahn schützenden Hülle entwickelt sich frei ein klar strukturiertes, übersichtliches Gebäude. Die einzelnen Teile - Büro, Handel, Gastronomie und Dienstleistung – sind von der Friedrichstraße über eine großzügige Halle erschlossen. Diese Halle wirkt als starkes internes Zentrum zugleich und vertieft die Aktivität und Attraktivität des Hauses nach Außen. Der Wohnbau ist unabhängig von der Planckstraße erschlossen.

Die Dachform passt sich präzise an die bestehenden Traufenhöhen an. Der ansteigende Verlauf integriert den hohen Gebäudeteil in den Baukörper. Die Ecke zur S-Bahn wird durch das heruntergezogene Dach aufgelöst – die Büroebenen bleiben zurück und geben einen mehrgeschossigen Eingang frei.